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Einsatz

Pirnaer Einsatztaucher in Sachsens DLRG-Wasserrettungszug helfen in Leipzig bei der Suche nach einer offenbar in der Elster verschwundenen Frau

Veröffentlicht: Sonntag, 12.02.2017
Autor: Von Daniel Förster (Text) und Aron Sachse (Fotos)
Am und im Elsterflutbecken in Leipzig wird eine verschwundene Frau gesucht, die möglicherweise in den Fluss gefallen oder gesprungen war. Dazu rückten Pirnaer Einsatztaucher an. Fotos: © DLRG / Aron Sachse

Leipzig/Pirna. Sachsens DLRG-Wasserrettungszug mit Einsatztauchern und Spezialkräften aus Pirna hat am Sonntag, 12. Februar 2017, der Polizei bei der Suche nach einer am Abend zuvor verschwundenen, unbekannten Frau am Elsterflutbecken in Leipzig geholfen. Gemeinsam mit den Kameraden der Messestadt durchkämmten sie den Bereich zwischen dem Elsterwehr und der Landauer Brücke in der Leipziger Innenstadt. Dabei unterstützte die siebenköpfige DLRG-Tauchstaffel aus Pirna, die 20 DLRG-Kräfte der Messestadt, die mit Booten und weiteren Tauchern vor Ort waren. Bei eisigen Minus zwei Grad Celsius an der Luft stiegen die Taucher bei einem wolkenverhangenen Himmel in die trüben Fluten der Elster.

Nach Angaben der Polizei hatten zwei Passanten am 11. Februar 2017, gegen 19 Uhr, über Notruf Alarm geschlagen. Sie hätten auf einer Brücke nahe dem Sportforum eine Frau beobachtet, die sich merkwürdig verhalten hätte. Sie habe apathisch auf das Wasser gestarrt. Als die Spaziergänger sich kurz beraten hätten, was sie tun sollten und sich kurz danach noch einmal nach ihr umdrehten, sei sie plötzlich spurlos verschwunden und nicht mehr auffindbar gewesen, werden die Augenzeugen zitiert. Auf Grund der Gegebenheiten hätte die Gesuchte unmöglich von der Brücke runtergestiegen und zu Fuß weggelaufen sein können, ohne das die Passanten das gesehen hätten, bestätigen nach einer ersten Einschätzung Polizeikreise, die Angaben der Anrufer. Das Gelände sei sehr gut einsehbar. „Es besteht der Verdacht, dass die Frau in die Fluten gestürzt oder gesprungen ist“, sagte ein Diensthabender im Lagezentrum.

Noch am Abend hatte ein Großaufgebot der örtlichen Polizei, DLRG und Feuerwehr das Ufer, die Böschung und auch das Wasser abgesucht und vergeblich versucht, die vermisste Person zu finden. Die Maßnahmen wurden gegen 21.30 Uhr zunächst abgebrochen. Die Strömungs- und Lichtverhältnisse hatten den Einsatz erschwert. Am Sonntagmorgen, 8 Uhr, hatte die DLRG mit den zusätzlichen Kräften aus Pirna die Suche fortgesetzt. Neben Tauchern der DLRG Leipzig und vom Bezirk „Obere Elbe“ Pirna waren auch die Bereitschaftspolizei, Beamte der Polizeidirektion Leipzig und Ansprechpartner der Flussmeisterei beteiligt. Um die Strömungsverhältnisse zu testen, hatten die Rettungskräfte eine Puppe als Personen-Attrappe zu Wasser gelassen.

Nach mehr als acht Stunden brachen die Kräfte der DLRG Pirna und Leipzig am späten Nachmittag die Suchmaßnahmen ergebnislos ab. Eine zu dem Fall passende Vermisstenanzeige gab es laut Polizei bis Sonntag nicht.

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