Rettungsschwimmen

  • Einsätze in Bädern und an der Küste
  • Wettkämpfe In- und Outdoor
  • Ausbildungen
  • Freizeitaktivitäten

Tauchen

  • Tauchausbildung
  • regelmäßige Trainings

Bootsführer

  • Einsatz bei Hochwasser, Absicherung von Wassersportveranstaltungen
  • Elbeschwimmen, Wasserrettungsdienst Küste
  • Bootsführerlehrgänge und -weiterbildungen

Wer oder Was ist die DLRG ?

Wer sich das fragt, sollte nun hier die Antworten finden.


Die DLRG wurde am 19. Oktober 1913 auf private Initiative in Leipzig gegründet.
Die DLRG bietet die Möglichkeit, Prüfungen abzulegen und entsprechende Urkunden und Abzeichen zu erwerben. 
Die DLRG ist ein beim Registergericht in Bonn eingetragener gemeinnützig tätiger Verein.
Die DLRG bildet Spezialisten für den Wasserrettungsdienst aus: Wachleiter, Bootsführer, Taucher und Sprechfunker.
Die DLRG hat sich die Aufgabe gestellt, die Wassersicherheit für alle zu erhöhen.
Die DLRG erteilt Lehrbefähigungen zur Abnahme von DLRG-Prüfungen gemäß ihrer Prüfungsordnungen.
Die DLRG ist Spitzenverband im dsb, Mitglied in der International Live Saving Federation (ILS) und der ILS-Europe. 
Die DLRG gehört zu den fünf in der Ersten Hilfe ausbildenden Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH und MHD.
Die DLRG gliedert sich in Landesverbände mit Bezirken, Ortsgruppen und Stützpunkten.
Die DLRG bietet interessierten Jugendlichen vielfältige Formen der Mitarbeit in ihren Jugendgruppen.
Die DLRG unterhält an den deutschen Küsten und Binnengewässern einen Wasserrettungsdienst.
Die DLRG Rettungswachen sind ausgerüstet mit modernen technischen Hilfsmitteln.
Die DLRG führt in fast allen Hallen oder Freibädern ihre praktische Lehrarbeit durch.
Die DLRG lehrt Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Schwimmen.
Die DLRG lehrt Schwimmer das Rettungsschwimmen.
Die DLRG ist die größte Wasser-Rettungs-Organisation der Welt.
Die DLRG bietet die Möglichkeit der Aus- und Fortbildung in ERSTE HILFE.

Die DLRG arbeitet grundsätzlich auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis; aus der Arbeit für die DLRG zieht keinDLRG-Helfer und keine DLRG-Helferin einen materiellen Vorteil.


Nicht nur die großen Natur- und Umweltkatastrophen treffen den einzelnen, bringen seine Existenz in vernichtende Gefahr; schon ein kleines, umgrenztes Unglück rückt die Todesgrenze nah und näher. Dieser Umstand schreckt auf, mobilisiert; der Mensch wird aktiv im Abwehren und Helfen. Sein Gewissen wird angesprochen, den Menschen, vor allem den in Not geratenen, nicht der Unheilsfügung als Verhängnis zu überlassen, sondern ihn durch Rettungsbereitschaft, mehr noch durch Rettungseinsatz vor Leid, Not und Tod zu bewahren.


Ein sommerwarmer Sonntag des Jahres 1912 neigte sich dem Ende zu, auf dem Seesteg von Binz auf Rügen warteten viele Ausflügler, Badegäste und Schaulustige auf die Abfahrt des Bäderdampfers "Kronprinz Wilhelm". Plötzlich ein Krachen, ein Bersten, dann gellende Schreie; die Anlegestelle am Brückenkopf stürzte trichterförmig in sich zusammen, Kinder, Frauen und Männer mit sich reißend. Die Menschen starrten hilflos und tatenlos auf die verzweifelt mit dem Ertrinkungstod Kämpfenden. Der 28.Juli 1912 forderte 17 Menschenleben. Aus dem Unglück wuchs die humane Idee: Schwimmen lernen, Retten lernen.

Sie hatte viel Arbeit vor sich, denn damals ertranken jährlich in Deutschland 5000 Menschen. 1949 ertranken im Bundesgebiet noch 2000 Menschen, und heute "nur" noch ca. 600-700 Menschen.


Rettungsschwimmer zu sein bedeutet: persönlicher Einsatz, fachliches Können, Verantwortung. Gründliche Ausbildung und dem 
Können angepaßte stufenweise Prüfungen sind wichtige Erfordernisse. Daher hat die DLRG die Ausbildung zum Rettungsschwimmer zum 
Kernstück ihrer Tätigkeit gemacht. Die "Deutsche Prüfungsordnung Schwimmen, Rettungsschwimmen", ist ein weiteres Bemühen der DLRG,
durch Erhöhung des Leistungsstandards ihrer Rettungsschwimmer den Freizeitaufenthalt am Wasser für ihre Mitmenschen noch sicherer zu machen.

Zu den Aufgaben nach § 2 Abs. 2 der Satzung gehören insbesondere:

- Aufklärung der Bevölkerung über Gefahren am und im Wasser, Förderung des Anfängerschwimmens und des Schulschwimmunterrichts,
- Aus- und Fortbildung von Schwimmern, Rettungsschwimmern, Bootsführern, Funkern, Tauchern und Rettungstauchern,
- Planung und Organisation des Rettungswachdienstes,
- Mitwirkung bei der Abwendung und Bekämpfung von Katastrophen am und im Wasser,
- Mitwirkung im Rahmen der Rettungsgesetze der Länder,
- Durchführung rettungssportlicher Übungen und Wettkämpfe,
- Natur- und Umweltschutz am und im Wasser,
- Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter,
- Entwicklung und Prüfung von Rettungsgeräten und Rettungseinrichtungen,
- wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiete der Wasserrettung.


Stichworte zur DLRG...

 Die DLRG ist ein beim Registergericht in Bonn eingetragener, gemeinnützig tätiger (privater) Verein.

 Die DLRG ist ein Spitzenverband im Deutschen Sportbund (dsb), Gründungsmitglied im Trägerverein des Deutschen
Spendenrates und gehört zu den fünf in der Ersten Hilfe ausbildenden Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH und MHD 
zusammengeschlossen in der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH).

 Die DLRG ist die größte, freiwillig und ehrenamtlich tätige WasserRettungsOrganisation der Welt. Sie ist Mitglied
der International Life Saving Federation (ILS) und der ILS-Europe.

 Die DLRG gliedert sich in 19 Landesverbände mit eigener Rechtsfähigkeit; jeder Landesverband ist in Bezirke, 
zum überwiegenden Teil auch in Ortsgruppen und Stützpunkte untergliedert. Die Bildung von Jugendgruppen der DLRG und 
die damit verbundene jugendpflegerische Arbeit vollziehen sich nach der Bundesjugendordnung der DLRG.

Die DLRG führt ihre praktische Lehrarbeit - Ausbildung zum Schwimmer und Rettungsschwimmer - in Frei- und Hallenbädern, 
in Lehrschwimmbecken und an für die Allgemeinheit geöffneten Badeplätzen durch. Ihre Ausbilder werden intensiv geschult: 
Vom Ausbildungshelfer bis hin zum Fachübungsleiter Rettungsschwimmen (= Lehrschein-Inhaber). Die Fortbildung und 
Spezialausbildung (Bootsführer, Rettungstaucher, Sprechfunker) geschieht in DLRG-eigenen Schulungsheimen.

 Die DLRG Gliederungen unterhalten an Binnengewässern und an den deutschen Küsten den Wasserrettungsdienst.
Hierzu dienen gut ausgerüstete ständige Stationen und Beobachtungstürme, bewegliche Rettungswachen und Uferstreifen, 
Rettungsmotorboote, Rettungsgeräte, Taucherausrüstungen, Wiederbelebungsgeräte, Sprechfunkanlagen und zweckbestimmte 
Landfahrzeuge. Die Stationen werden von geschultem Fachpersonal besetzt, der Dienst wird unentgeltlich geleistet.

Aktive und geeignete Mitglieder der DLRG werden zu Bootsführern von Motorrettungsbooten ausgebildet. Der Einsatz ist
vielseitig und verantwortungsvoll, daher ist die Ausbildung fachlich hochwertig.

 Die Rettungstaucher in der DLRG haben die Aufgabe, die Tätigkeit der Rettungsschwimmer zu unterstützen. Durch ihre 
Ausrüstung sind sie In der Lage, über längere Zeit und über größere Strekken Suchaktionen durchzuführen. Technische Hilfsmittel 
verschiedenster Art erlauben es den Rettungstauchern, auch in undurchsichtigen, verschmutzten Gewässern zu arbeiten. Rettungstaucher
müssen stets mindestens zu dritt eingesetzt werden, wobei einer als Leinenführer über Wasser Weg und Sicherheit des Kameraden unter 
Wasser bestimmt und kontrolliert. Ein zweiter Taucher steht in Reserve.

 Um die Wirkung des Einsatzes von Retter und Geräte beim Wasserrettungsdienst der DLRG zu erhöhen,
ist es zweckmäßig, in der DLRG fernmeldetechnische Einrichtungen anzuwenden. Entsprechend den Einsatzgebieten und der jeweiligen 
Aufgabenstellung gibt es zwei hauptsächliche Verkehrsarten, nämlich den drahtgebundenen Fernmeldeverkehr und den Funkverkehr.

 Aufgrund der DLRG-spezifischen Aufgabenstellung sind die KatS-Einheiten der DLRG für den Einsatz- bei:
- Naturkatastrophen (z. B. Hochwasser, Überschwemmungen, Unwettern, Deich-,und Dammbrüchen, Staudammschäden usw.)
-Unglücksfällen (z. B. Schleusenbrüchen, Brückenunglücken, Schiffshavarien, -kollisionen und sonstigen Schiffsunglücken, treibendem 
oder/und blockierendem Gut, Flugzeugabstürzen im Wasser usw.)und dadurch hervorgerufenen Notständen zur Rettung gefährdeter 
Menschen und zur Bergung von Gütern bestimmt.

Quelle: DLRG Ausbildungsbroschüre Wasserrettung - Üben und Anwenden

© DLRG-Präsidium, PF 1251, 31537 Bad Nenndorf