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09.07.2016 Samstag Elbeschwimmen 2016

Start von 16 Elbeschwimmern in Königstein mit Blick auf die Festung und das Elbtal.

Pia Reppe aus Dresden und ihre Schwester Janette Reppe

Die vierjährige Sophie Bannert aus Dresden war die jüngste „Elbeschwimmerin“

105 Teilnehmer starten im Kurort Rathen

Margaret Thompson (35) aus Kalifornien stieg in die Fluten der Elbe. an ihrer Seite ein Glücksbringer Maskottchen - einen Teddy.

Älteste Elbeschwimmerin: Brunhilde Stall aus Leipzig

Diana Schedretzky, aus Pirna war die Schnellste in der Elbe von Königstein nach Stadt Wehlen über zehn Kilometer. Als Erste über die lange Distanz ins Ziel erhielt sie einen Pokal, der zum ersten Mal ausgelobt wurde.

Königstein/Kurort Rathen/Stadt Wehlen. Die Elbeschwimmer schwören auf die herrliche Felskulisse in Kurort Rathen stromabwärts unterhalb der berühmten Bastei samt Brücke und Aussicht. Denn auch beim 21. Elbeschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bezirk „Obere Elbe“ Pirna, in der Sächsischen Schweiz schwamm mit 105 Teilnehmern erneut rund zwei Drittel der Aktiven die 3,5 Kilometer Strecke von Kurort Rathen bis Stadt Wehlen, Ortsteil Pötzscha. Gut drauf waren auch die 16 Schwimmer, die sich bereits anderthalb Stunden früher in Königstein für die zehn Kilometer lange und diesmal längste Distanz in die Fluten gestürzt hatten. Sie waren letztlich fast zwei Stunden im Wasser.

Insgesamt 144 Wasserratten (Teilnehmerrekord war 2010 mit 224 Schwimmern!!!) – es dürften aber durch aus noch etwa zehn mehr gewesen sein, da sich nicht alle in die Teilnehmerliste eingetragen haben - hatten es bei bewölktem, wolkenverhangenem Himmel, etwas über 24 Grad Celsius an der Luft und um die 21 Grad Celsius im Wasser zum Elbeschwimmtag in die Fluten gezogen.

Obwohl es um das gemeinschaftliche Erlebnis Elbe und dem Vergnügen, in dem wieder sauberer gewordenen Fluss zu schwimmen, ging, wurde erstmals der bzw. die Erste im Ziel über die lange Strecke über zehn Kilometer mit einem Pokal geehrt. Schnellste Schwimmerin war Diana Schedretzky, eine 44-Jährige Freizeit-Sportlerin vom Pirnaer Bike Passion e.V. und auch Triathletin aus Pirna-Jessen.

Begleitet von ihren Eltern, mit Schwimmärmeln an den Armen und in einem kleinen Schlauchboot, schipperte die vierjährige Sophie Bannert aus Dresden als jüngste „Elbeschwimmerin“ gezogen an einer Leine von Kurort Rathen aus über das Wasser. Der sechsjährige Tim Käseberg war der junge Mann mit den wenigsten Lenzen. Ältester Elbeschwimmer war der 83-jährige Jochen Strobel aus Dresden, der ebenfalls auf der 3,5-Kilometer ab Kurort Rathen unterwegs war. Die Älteste Frau auf der 3,5-km-Strecke war die 74-jährige Bärbel Bober aus Pirna.

Auffallend diesmal: Das Feld der Schwimmer ab Kurort Rathen war international besetzt. So tummelte sich beispielsweise die 35-Jährige Margaret Thompson aus Kalifornien in den Fluten. Über ein Workaway-Projekt macht sie derzeit Freiwilligenarbeit mit individuelles Reisen und Abenteuer (ähnlich dem Work and Travel) und ist dabei in der Familienferienstätte St. Ursula des Caritas in Naundorf (bei Struppen) zu Gast. Auch Meral ÓCallaghan (55) war hellauf begeistert, als sie ans Ufer zurückkehrte. „Wonderful, wonderful“, schwärmte sie. Die Frau hat ihre Wurzeln in Istanbul (Türkei), hat in Madrid (Spanien) studiert, lebte eine Zeit lang in England und arbeitet derzeit als Krankenschwester in Dresden-Friedrichstadt.

Aber auch kostümierte Schwimmer tauchten im Spiel der Wellen auf. „Unser Mississippi heißt Elbe“, stand beispielsweise bei Pia Reppe (60) aus Dresden auf dem dunkelgrünen T-Shirt. Der Wehlener Torsten Lorenz war als Matrose mit einer entsprechenden Mütze ins Wasser gesprungen. Ein andere trug eine Melone auf dem Kopf oder gar Häschen-Ohren. Sportler der Sächsischen Schwimmjugend spielten unterwegs Wasserball.

Für die mit 900 Metern kürzeste Strecke und von der Hofewiese oberhalb Wehlens quer über die Elbe bis zum Ziel entschieden sich 34 Wasserratten, auch der Chef des Tourismusverbandes und CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig (58, CDU) sowie Wehlens Bürgermeister Klaus Tittel (64, CDU) planschten auf der Kurz-Distanz mit in den Fluten. Unter ihnen war auch die insgesamt Älteste: Brunhilde Stall aus Leipzig. Die knapp 81-Jahre alte Dame hatte sich von einem Bekannten aus Wehlen zum Mitschwimmen überreden lassen.

Alle Elbeschwimmer stiegen in Stadt Wehlen Ortsteil Pötzscha wieder ans Ufer. An der Slipstelle von Elbe Adventure unterhalb des Freibades kletterten sie an Land. Im Freibad wartete dann die Dusche, sowie ein Imbiss zur Stärkung und eine Tombola. Den Hauptpreis, ein großer Plüscheisbär oder genauer der Coca-Cola Coke Polarbär, gewann der 20 Monate alte Carl aus Glauchau. Sein Vater war in der Elbe baden gegangen.

Wie gehabt, hatten heimische DLRG-Rettungsschwimmer sowie Teams aus Dresden und Leipzig mit mehreren Rettungsbooten für die Sicherheit gesorgt und die Schwimmer, die alle heil ans Ufer kamen, begleitet. Unterstützung kam auch von der Bootsbesatzung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Wehlen.

 

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Text & Fotos: Daniel Förster  (c)

Kategorie(n)
Absicherung, NewsKat-Elbeschwimmen

Von: DLRG "Obere Elbe" e.V. Pirna

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